Krippenausstellung am 1. Adventswochenende

Krippenausstellung am 1. Adventswochenende

Schnaittenbach. (wfw) Nachdem sich im Mai der neue Verein Krippenfreunde Schnaittenbach eV gegründet hatte, stand am ersten Adventswochenende der bisherige Höhepunkt im noch jungen Vereinsleben an – die erste Krippenausstellung der Krippenfreunde im Kulturstadl.

Die Eröffnung der Krippenausstellung fand bereits am Freitag für alle Mitglieder und geladenen Gäste statt. Stefan Reindl begrüßte im Namen des leider erkrankten 1. Vorsitzenden Uli Reindl und 2. Vorsitzenden Peter Pichl die Ehrengäste und zahlreich erschienenen Mitglieder. Stefan Reindl berichtete den Anwesenden von der Entstehung der Krippenfreunde Schnaittenbach, da die Tradition „Krippenausstellung in Schnaittenbach“ in den vergangenen Jahren etwas ins Wanken geriet und sich dadurch ein Kreis aus Interessierten Anfang des Jahres traf und die Krippenfreunde Schnaittenbach aus der Taufe hob. Seit der Gründung wurden durch den Verein bereits zwei Krippenbaukurse, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene, abgehalten, diese neu geschaffenen Krippen waren unter anderem bei der Ausstellung zu bewundern.

Bürgermeister Sepp Reindl, der die Ausstellung zusammen mit Pfarrer Stefan Fischer und stv. Landrat Hans Kummert offiziell eröffnete, begrüßte und bedankte sich für das Engagement der Krippenfreunde, die sich um das Fortleben des Krippenbrauchtums in der Schnaittenbacher Region bemühen und wünschte dem Verein eine erfolgreiche Zukunft mit vielen kulturellen Höhepunkten in den nächsten Jahren. Pfarrer Stefan Fischer, welcher stellvertretend für beide Konfessionen anwesend war und viele Grüße vom leider terminlich verhinderten Stadtpfarrer Josef Irlbacher ausrichtete, stellte fest, dass sowohl er etwas mit den Krippenfreunden gemeinsam hat, als auch die Krippenfreunde mit ihm selbst. Sein Vater hatte vor einigen Jahren einen Krippenschnitzkurs besucht und als Bub half er seinem Vater immer dabei, die geschaffenen Werke mit Tusche zu bemalen. Daher kann er gut nachvollziehen, welche Leidenschaft, Energie und auch Zeit aufgewendet werden muss, um solche tollen Werke zu erschaffen. Doch ebenso stellte Pfarrer Fischer fest, dass jeder Krippenbauer von dem was er schafft überzeugt sein muss und daher ein großer Teil Kirche sei!

Die Besucher konnten am dabei am ersten Adventswochenende dank der Mithilfe und der Bereitschaft vieler Krippenfreunde aus Schnaittenbach und Umgebung ca. 30 Darstellungen der Geschehnisse der Heiligen Nacht zusammenstellen. Dabei war von der Landschaftskrippe über Wurzel-, Kugel- und Kastenkrippen bis hin zu den typischen Krippenställen verschiedener Stilrichtungen alles vertreten. Auch einige wertvolle Figurensätze begeisterten die vielen Besucher, die im adventlich geschmückten und stimmungsvoll beleuchteten Raum des Kulturstadls etwas Ruhe und vorweihnachtliche Atmosphäre abseits des reich bevölkerten Advents- und Weihnachtsmarktes im idyllisch gelegenen und illuminierten Rathausinnenhofes suchten und auch finden konnten.

Ein weiterer Höhepunkt war sicherlich der Besuch unseres Diözesanbischofes Rudolf Voderholzer am Sonntagnachmittag. Stadtpfarrer Josef Irlbacher, Pfarrvikar Adaikalam Donald Michael, Pastoralassistent Andreas Hornauer, Bürgermeister Josef Reindl und 2. Vorsitzender Peter Pichl begrüßten den Bischof und leiteten den Besuch mit ein paar Worten ein. Durch die Ausstellung selbst führte dann Stefan Reindl und Markus Grünwald, dabei konnten Sie einige Details zu den ausgestellten Krippen verraten. Der Bischof betonte noch einmal, dass er sich sehr über die Gründung der Krippenfreunde Schnaittenbach gefreut hatte, gerade in der heutigen Zeit. Im Anschluss an die Besichtigung trug sich der Bischof noch in das goldene Buch der Stadt Schnaittenbach ein.

Hier finden Sie alle ausgestellten Krippen der Ausstellung 2019.

lucrei

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